Warum hat Jost Bürgi nicht die Keplerschen Gesetze der Planetenbewegung entdeckt?
22. Oktober 2021
Eine Aktualisierung der Position Bürgis. Von 1604 bis 1612 arbeiteten sowohl Jost Bürgi (1552–1632) als auch Johannes Kepler (1571–1630) am Kaiserlichen Hof in Prag und tauschten dort, zumindest in den ersten Jahren, auch ihre wissenschaftlichen Ergebnisse aus. Wie stellen sich ihre unterschiedlichen Herangehensweisen an das Problem der Planetenbewegung aus heutiger Perspektive dar?

Kepler Porträt
16. August 2021
Das üblicherweise gezeigte Kepler Bild, das auch in unseren beiden Blog Beiträgen vom 16. Juli 2021 und 21. Januar 2021 verwendet wurde, stammt vermutlich nicht aus Keplers Zeit; vielmehr handelt es sich wahrscheinlich um eine Fälschung aus dem frühen neunzehnten Jahrhundert. Einem Fachartikel https://arxiv.org/abs/2108.02213 , der demnächst in der US- Zeitschrift Physics Today (Ausgabe September 2021) erscheinen wird, entnehmen wir folgenden Text:

Zur Kooperation von Jost Bürgi mit Johannes Kepler und Tycho Brahe, ein wissenschaftlicher Exkurs
05. August 2021
Vom 30. August bis 3. September 2021 dieses Jahres findet an der Universität Innsbruck die gemeinsame Jahreskonferenz der Physikalischen Gesellschaften aus Österreich (ÖPG) und der Schweiz (SPG) statt. Beide Gesellschaften sind sich einig, dass dabei an den 450. Geburtstag von Johannes Kepler erinnert werden muss. So gibt es am Freitag, 3. September 2021 vormittags ab 11:15 Uhr zwei öffentliche Hauptvorträge, einer mit direktem Bezug zu Bürgi.

Beim Kepler-Jubiläum feiert diesmal Bürgi mit
16. Juli 2021
Am 27. Dezember vor 450 Jahren kam der grosse Astrophysiker Johannes Kepler im württembergischen Weil-der-Stadt zur Welt: bei seiner Geburt zeigte der Julianische Kalender das Datum 27. Dezember 1571 an. Neue Erkenntnisse zeigen auf, dass dabei dem mathematisch-technischen Universalgenie Jost Bürgi (1552-1632) eine ebenso wichtige Rolle zukam, wie dem mit seiner Zensurhoheit bis heute die Geschichtsschreibung massiv verzerrenden Tycho Brahe (1546-1601).

Artikel aus "Der Spiegel"
02. Juni 2021
In der Zeitschrift Der Spiegel Nr. 20 vom 15. Mai 2021 mit dem Titel «Kopernikus aus Kassel» wird Jost Bürgi prominent erwähnt. Mit dem etwas reisserischen Titel ist Landgraf Wilhelm IV. gemeint, der mit seiner Begeisterung und seinem Engagement die Himmelbeobachtung in Kassel massiv förderte. Er liess ein Observatorium errichten und stellte unter anderen den jungen Jost Bürgi an, der im Artikel als genialen Schweizer Uhrmacher und Autodidakten bezeichnet wird.

Bericht über das 5. Internationale Jost Bürgi Symposium
27. Mai 2021
Der Experten-Workshop und das Zukunftsforum 2021 gehört bereits wieder der Vergangenheit an. Trotz erstmaliger Online-Veranstaltung können wir auf zwei erfolgreiche Tage mit sehr spannenden Vorträgen zurückblicken.

Europaweite Ankündigung des 5. Bürgi Symposiums
21. Januar 2021
Die Schweizerische Physikalische Gesellschaft SPG ist Mitorganisator der Bürgi-Symposien. Als Mitglied der European Physical Society EPS kann die SPG im e_EPS Newsletter Hinweise auf wichtige nationale Ereignisse publizieren. Der in diesem Jahr zu feiernde 450. Geburtstag von Jo-hannes Kepler (1571-1630) ist so ein gewichtiger Anlass, auf die im Ausland weitgehend un-bekannte Rolle Bürgis und auf das anstehende 5. Symposium hinzuweisen.

07. Dezember 2020
Einer der Vortragenden am Workshop 2021 wird der gebürtige Deutsche Klaus Trümper sein, emeritierter Professor am Institut für Computer Science der University of Texas, Dallas USA (https://klaustruemper.com/). Er beschäftigt sich mit der Geschichte der Logarithmen im frühen 17. Jahrhundert, die mit den Namen Jost Bürgi und auch John Napier verbunden ist.

26. November 2020
Die Person und das Werk Bürgis stehen im Mittelpunkt der seit 2016 alljährlich veranstalteten Symposien in Lichtensteig. Dabei ergab sich, dass das Wirken Bürgis bis in unsere heutige Zeit ausstrahlt, was sich zum Beispiel auch thematisch niederschlug in "Mit Bürgi zu den Sternen" oder "Von Bürgis Uhren zur Femtosekunde". Nun zeigt sich aber darüber hinaus, dass sein Wirken, seine Zeit, sein Umfeld so aussergewöhnlich waren, dass sie sogar Stoff für einen Kriminalroman bieten.

26. August 2020
Warum liess der Fürst Karl von Liechtenstein im Jahre 1616 dem Kaiserlichen Mathematiker Johannes Kepler ein ganzes Fass besten Weines nach Linz überbringen? Weshalb entdeckte man vor wenigen Jahren auf Schloss Vaduz das einzige Dokument, das Jost Bürgis Aufenthalt in Nürnberg dokumentiert? Welche seiner zahlreichen Uhren bezeichnete Bürgi als seine Vollkommenste? Das sind Fragen, auf die Fritz Staudacher in einem Vortrag am Mittwoch, 23.09.20, um 18 Uhr beantwortet.

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Kontakt

Jost Bürgi Initiative

Fritz Staudacher, Publizist

Fahrgasse 12

9443 Widnau

staud1@rsnweb.ch

0041 71 722 57 33

www.alprhein.ch

 

 

Jost Bürgi Stiftung

René Stäheli, Stiftungspräsident

Postgasse 10

9620 Lichtensteig

rene.staeheli@bluewin.ch

0041 71 988 46 27

 

 

Gemeinde Lichtensteig und Symposium

Mathias Müller, Stadtpräsident

Hauptgasse 8

9620 Lichtensteig

mathias.mueller@lichtensteig.sg.ch

0041 58 228 23 99


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